Bei Eko Stahl Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt ist kein Platz für Nazis und Rassisten. Bei Verstößen droht sogar die Kündigung. Das gilt auch außerhalb des Betriebes. Angefangen hat alles vor elf Jahren. Auf Initiative des IG Metall-Arbeitsdirektors gab es zusammen mit einem engagierten Betriebsrat zunächst Vereinbarungen einer Betriebsordnung und seit 2008 eine Erklärung gegen Rassismus im Tarifvertrag für die ostdeutsche Stahlindustrie.
Der Betrieb ist nicht nur bei Eko Stahl Tatort.
Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit machen vor Betriebstoren und der Arbeitswelt nicht Halt. Aber es kann etwas getan werden im Betrieb, wie das Beispiel von Eko Stahl zeigt.
Etwas tun gegen Rechts, gegen Rassismus und für Demokratie in der Arbeitswelt ist das Anliegen des Betrieblichen Beratungsteams BBT. Wir sind ein durch den Europäischen Sozialfonds ESF und das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern gefördertes Projekt des DGB Bezirkes Nord und unterstützen die Initiative "WIR. Erfolg braucht Vielfalt".
Dabei ist Hilfe zur Selbsthilfe zentraler Kern der Arbeitsweise des Teams sowie Informationsangebote und Aufklärung, Vernetzung der Kräfte und Mut machen gegen Rechts.
Die Webseite www.bbt-mv.de soll diese Arbeit unterstützen, aktuelle Informationen schnell verbreiten, rechtes Versteckspiel entlarven und die Kontakte zwischen zivilgesellschaftlicher Initiativen und Akteure verbreitern und unterstützen.
Mit den Links zu den im Spektrum tätigen Organisationen, Vereinen und Initiativen machen wir deutlich, dass wir Teil eines Bündnisses gegen Rechts mit einem eigenen, spezifisch arbeitsweltbezogenen Ansatz in Mecklenburg-Vorpommern sind.
Das bbt-team und der Webmaster